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Kreisschützenverband Ostholstein

SV Malente steckt erste Niederlage in Verbandsliga der Auflageschützen ein

(WB) 05.02.2016

Vizemeisterschaft hinter SV Hubertus Kiel noch möglich
Ayszoll toll mit 300 Ringen, Brigitte und Dirk Preuß mit 299!

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Unter den sieben Schützen mit der Maximalringzahl von 300 befand sich auch Britta Fabig von der Schwartauer SG. Foto: WB
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Neuling SFC Ottendorf fühlt sich wohl in der Verbandsliga: Stark schossen Thomas Exner, Karin Hirsch, Peter Nowacki, Käte Nowacki und Vera Wegener (v. l.). Foto SFC
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Der Malenter Wolfgang Ayszoll schoss alle 30 Schüsse in die Zehn gegen Bramstedt. Eva Kalkenings erreichte mit 298:298 immerhin gegen Kiel für die Schwartauer einen Punkt. Foto: WB
BAD BRAMSTEDT/FLINTBEK Nun kam am vorletzten Wettkampftag der Luftgewehr-Auflageschützen in der Verbandsliga Schleswig-Holstein doch die erste Niederlage für die starke Fünfermannschaft des Schützenvereins Malente. Nach dem schwer erkämpften 6:4 über den SV Roland Bad Bramstedt schienen die Kräfte oder die Konzentration bei drei Schützen am Nachmittag gegen die SG Stuvenborn etwas geschwunden zu sein. Und da auch die Leistungsträger Wolfgang Ayszoll und Brigitte Preuß mit 298:299 und 299:300 unglücklich unterlagen, gab es sogar ein 0:10.

„Diese Verbandsliga ist sportlich unglaublich interessant und reizvoll, fast jedes Team kann die anderen schlagen“, sagte Ayszoll, der nach fünf Auftritten immerhin auf einen Ringedurchschnitt von 298,20 blicken kann. „Wir hätten gegen Stuvenborn auch mit dem besseren Resultat gegen die Rolandschützen nicht gewonnen“, fügte eine zufriedene Brigitte Preuß bei. Sie hatte blendende zweimal 299 von 300 möglichen Zählern abgeliefert, dennoch jeweils mit einem Ring verloren. Ihr Schnitt von 298,60 Ringen als Siebte aller Teilnehmer aus acht Mannschaften beweist ihre Klasse. Ganz oben stehen vor dem Schlusstag mit 299,60 der Kieler Peter Weinreich und Helmut Probst vom SV Tarp.

Wolfgang Ayszoll setzte sich gegen die Bramstedterin Inge Witt mit 300:297 durch. Leichter hatten es Dirk Preuß mit 299:293 und Werner Walter mit 295:290. Jutta Jürgensen unterlag zunächst mit 295:300 und kommentierte kurz: „Da war nichts zu machen!“ Später gegen die strahlenden Stuvenborner waren sie und Walter mit 291 chancenlos, passen musste mit 293:297 jetzt auch Dirk Preuß.

Zum Saisonschluss am 21. Februar muss sich in Fockbek zeigen, ob die SG Stuvenborn oder die Malente mit jetzt 8:2 Punkten auf Tabellenrang zwei enden werden. Nach den beiden eindrucksvollen Sieger des SV Hubertus Kiel mit 7:3 gegen die Schellhorner Gilde und 9:1 über die Schwartauer Schützengilde zweifelt niemand mehr an deren Titelverteidigung. Die Malenter sollten gegen den Tabellenvorletzten SV Revensdorf punkten können, schwerer wird es gegen die Kieler. „Ausgeschlossen ist eine Überraschung dabei aber nicht, die Hubertusschützen kamen mit zweimal 296 und zweimal 297 Ringen gegen Schellhorn auch nicht an die sonst gewohnte Leistungshöhe heran“, sagte Dirk Preuß, der mit 299 Bestleistung schoss. Revensdorf, die Bramstedter oder die Schwartauer SG als Aufsteiger mit 2:8 Punkten kämpfen um den Klassenerhalt. Immerhin schafften die Ostholsteiner mit 8:2 gegen den weiteren Neuling in der Liga, SFC Ottendorf, ihren ersten Erfolg. Britta Fabig glänzte mit 300 Ringen, weitere Gewinner waren Eva Kalkenings (297:296), Petria Petzold (296:293) und Eberhard Oellrich (293:289). Bei Horst Nehmert reichte es trotz voller Konzentration beim 297:299 nicht. Erwartungsgemäß war gegen die Hubertusschützen nichts drin, ein Pünktchen zum 1:9 ertrotzte mit 298:298 Kalkenings.

Zum ersten Saisonsieg kam im Kellerduell auch der SV Roland Bad Bramstedt mit 6:4 über die Revensdorfer. Eine packende Partie sollte daher in Bramstedt die Begegnung mit den Schwartauern werden. „Wir haben es in der Hand, drin zu bleiben“, gab Britta Fabig, einer der sieben Starter mit der Maximalzahl von 300 Ringen das Ziel vor.

Der SFC Ottendorf als Neuling brachte sich mit einem packenden 8:2 über Schellhorn mit jetzt 4:6 Punkten wohl in Sicherheit. Thomas Exner fing mit dem knappen Sieg von 299:298 gegen Claudia Beimel an, Vera Wegener setzte das mit 297:296 gegen Marina Harder fort. Käte Nowacki kämpfte bis Schuss 30 nervenstark zum 298:297 über Klaus-Dieter Bumann. Diese Phalanx durchbrach für Schellhorn Dirk Beimel mit eindrucksvollen 300:295 gegen Karin Hirsch. Dann aber war der SFC wieder mit Peter Nowacki beim 294:293 über Axel Harder am Zug. „Viermal nur ein Ring Unterschied, so einen Wettkampf habe ich noch nie erlebt“, sagte Claudia Beimel, die mit einem Zählerdurchschnitt von 298 auf Position 15 aller Starter steht.

Ungeschlagen zieht Vorjahresmeister SV Hubertus Kiel weiter seine Kreise. In der Wertung der besten Schützen markiert Peter Weinreich und mit schier unglaublichen 299,60 Ringen als Durchschnitt nach fünf Auftritten die Spitze zusammen mit Helmut Probst vom SV Tarp. Kaum schwächer führt nach fünf Wettkämpfen Silke Kirschner von der SG Stuvenborn mit 299,0 das starke Verfolgerfeld von gut zehn weiteren Frauen und Männern an. In dieser Verbandsliga wird absoluter Spitzensport geliefert. Die Schaffung der Luftgewehrauflageligen ist ein Segen für den Norddeutschen Schützenbund.
Verbandsliga Luftgewehr Auflage
Rol. Bad Bramstedt – SV Malente         4:6
Schellhorner G     - SV Hubertus Kiel   3:7
SG Stuvenborn      – SV Revensdorf      8:2
Schwartauer SG     - SFC Ottendorf      8:2
SV Hubertus Kiel   – Schwartauer SG     9:1
SV Malente         – SG Stuvenborn      0:10
SV Revensdorf      – Rol. Bad Bramstedt 4:6
SFC Ottendorf      – Schellhorner G     8:2

1. SchV Hubertus Kiel I      5  41:9   10:0
2. SG Stuvenborn I           5  33:17   8:2
3. SchV Malente I            5  29:21   8:2
4. Schellhorner Gilde I      5  22:28   4:6
5. SFC Ottendorf             5  22:29   4:6
6. SchV Rol Bad Bramstedt I  5  20:30   2:8
7. SV Revensdorf I           5  18:32   2:8
8. Schwartauer SchG I        5  16:34   2:8

Wilhelm Boller
Pressewart

12.12.2018 5:44

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