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Kreisschützenverband Ostholstein

Muss Verbandsligameister SV Malente noch um Klassenerhalt bangen?

(WB) 23.01.2017

Wichtiges 5:5 gegen Rolandschützen bringt dritten Punkt
Acht Auflageschützen schossen 300 Luftgewehrringe

Foto von: (WB)
Für den SV Malente gewann Brigitte Preuß gleich zweimal mit starken 299 Ringen. Foto: WBO
Kiel/Bad Bramstedt Spannender kann Auflage-Schießsport kaum sein. Nach der fünften Begegnung für die acht leistungsstärksten Luftgewehrteams in der Verbandsliga von Schleswig-Holstein können theoretisch drei die Nachfolge für den amtierenden Meister Schützenverein Malente antreten. Weiteren drei Klubs, darunter die Malenter selbst, droht am letzten Wettkampftag noch der Abstieg in die Landesliga. Die hohe Leistungsdichte wird sichtbar an gleich achtmal 300 Ringe, bei 19 Serien sprangen eindrucksvolle 299 Zähler heraus.
„Die Einführung der Auflage-Ligen von der Verbandsebene, über zwei Landes- bis zu den Bezirksligen im Jahr 2013 hat sich als schießsportlicher Knüller erwiesen“, sagt kurz vor Ende der Saison Mitte Februar Ligaleiterin Gaby Flor aus Zarnekau. Im gesamten Land hätten die Schützenvereine und Gilden einen Schub durch nun wieder mehr Aktive in den höheren Altersklassen erhalten. Das zeige sich auch auf Kreisebene in Ostholstein mit derzeit mehr als sechzig Mannschaften und über 200 Schützen. Flor zum letzten Saisontag: „Der Wettstreit um den Titel am 19. Februar in Kiel und Flintbek wird richtig packend.“
Der SV Hubertus Kiel steht nach 7:3 gegen die SchG Stuvenborn und dem 5:5 gegen die Schellhorner Gilde bei 38:12 Einzelpunkten knapp vor den Nachbarn, da Schellhorns Ausbeute nur 30:20 beträgt. Eine nicht zu überbietende Serie von fünfmal 300 Ringe in der Runde lässt den Hubertusschützen Peter Weinreich unangefochten in der Einzelschützenliste oben stehen. „Ein besserer Leistungsschnitt geht nicht, eigentlich möchte ich keine Neun mehr sehen“, merkte der humorvolle Kieler an, der in jedem Jahr bei der Deutschen vorn mit dabei ist. Knisternd die Spannung bei seinem 300:300 gegen den Schellhorner Dirk Beimel. Beimel hat als Zweitbester aus allen Ligen jetzt einen Schnitt von 299,4 Zählern. Stark trat der Aufsteiger SV Tarp mit zwei Siegen gegen den SV Roland Bad Bramstedt (8:2) und den Tabellenvorletzten SV Klein Wesenberg (10:0) auf. Tarp als Tabellendritter mit 8:2 Punkten kann mit Siegen gegen Schellhorn und Stuvenborn noch etwas ausrichten. Auf Kiel läuft vermutlich die Meisterschaft zu, mit Bramstedt und Klein Wesenberg warten die leichteten Gegner. „Aber bei diesen starken Mannschaften kommt es immer auf die Tagesform an“, sagte der Kieler Jens Christiansen, der ebenfalls einmal 300 Zähler erreichte. „Und bei uns schließlich auch“, merkte der sonst für die Schwartauer Schützengilde schießende Werner Petersen nach seinem 299:299 an.
An der Begegnung Schützenverein Malente gegen SV Klein Wesenberg wird klar, dass auch die Abstiegsfrage offen ist. Verlass war auf Brigitte Preuß, die mit 299:297 ihre Nervenkraft unter Beweis stellte, Dieter Pirsig hatte es da beim 298:293 leichter. Mit jeweils 296:298 Ringen unterlagen Jutta Jürgensen und Wolfgang Ayszoll knapp, zwei Pünktchen fehlten auch Werner Walter beim 293:295. 4:6 also wieder einmal wie schon gegen Ottendorf und Schellhorn. „Schade, wir waren dicht am 6:4“, trauerte Jutta Jürgensen etwas. Am Nachmittag erwies sich der SV Roland Bad Bramstedt als weiterer schwerer Brocken. Immerhin setzten sich in den fünf Begegnungen Preuß mit 299:298 und Ayszoll mit 296:295 durch. Jutta Jürgensen wurde gegen den über 80 Jahre alten Helmut Schümann ordentlich gefordert und war froh, am Ende mit dem 298:298 noch das 5:5 gesichert zu haben. „Wir haben jetzt wie die Wesenberger 3:7 Punkte auf unserem Konto als Sechster. Auch wenn der SFC Ottendorf bei 0:10 ganz unten steht, an den Klassenerhalt glaube ich erst nach unseren beiden Auftritten in Flintbek.“ In der Tat wird der Saisonschluss schwer, dann warten noch die stärker einzuschätzenden Teams von Tarp und Stuvenborn. Wenn dann noch die Ottendorfer beide Wettkämpfe gegen Wesenberg und Bramstedt gewinnen sollten, kann es eng werden, denn die Stuvenborner zeigten mit 7:3 dem Schlusslicht durch dreimal 299, einmal 298 und einmal 296 Ringe auf, dass die Fünfermannschaft nicht ohne Grund auf Tabellenrang vier steht.

Wilhelm Boller
Pressewart

24.09.2018

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